Zum Inhalt springen

Piaristenkirche

Piaristengasse 1

Vom Pfarrplatz führt ein gedeckter Stiegenaufgang zur Piaristenkirche (auch Kremser Frauenbergkirche), die dominierend über der Altstadt liegt. An dieser Stelle befand sich die älteste Kremser Kirche (1014 urkundlich erwähnt). Auf ihren Resten ließ die Bürgergemeinde im 15. Jahrhundert eine gotische Marienkirche durch die Wiener Dombauhütte zu St. Stephan neuerrichten. Aufgrund der stilistischen Nähe wird die Kirche auch als „kleine Schwester“ des Wiener Stephansdoms bezeichnet.

Zur Gegenreformation wurden die Jesuiten nach Krems geholt. Die Stadt musste ihnen 1616 die Frauenkirche übergeben, die im Anschluss Kloster und Gymnasium errichteten bzw. die Franz-Xaver-Kapelle an die Kirche anbauten. Von der Übergabe ausgenommen war der Frauenbergturm mit der „Kremser Pummerin“, da er der Bürgerschaft als Stadtturm (Brandwache, Glockensignal) diente. Als Hinweis darauf trägt er als einziger Kirchturm Österreichs das Stadtwappen auf seiner Spitze.

Nach der Aufhebung des Jesuitenordens übernahm 1776 der Schulorden der Piaristen Kollegium und Kirche. Das Gymnasium führten sie bis 1871. Seit 2016 sind das Piaristenkollegium und die Rektoratskirche Sitz des Studierendenseelsorgers, der für die Kremser Fachhochschulen und Universitäten seelsorglich zuständig ist.

Programm zur Langen Nacht der Chöre

19.30 Uhr: Oberstufenchor des Gymnasiums Sacré Coeur Pressbaum
20.05 Uhr: CHORyphäen – Campus-Chor der Donau-Universität Krems
20.40 Uhr: Gesang- und Musikverein Haitzendorf
21.15 Uhr: Chor Haag
21.50 Uhr: Chor Ybbsitz

Facebook
YouTube
Instagram